Mit   der   Gründung   der   VOLKSSOLIDARITÄT   am   24.   Oktober   1945   in   der   von   den   Folgen   des   II.   Weltkrieges   schwer geprüften   Stadt   Dresden   wurde   ein   deutliches   Zeichen   von   Lebenswillen   und   menschlicher   Hoffnung   gesetzt.   Gegen Not   und   Verzweiflung   wurden   die   eigenen   Kräfte   zur   hilfreichen   Tat   und   zum   ermutigenden   Beispiel.   Da   wurde   nicht nach   Herkunft,   Gesinnung   und   Konfession   gefragt;   wer   helfen   konnte   und   helfen   wollte,   war   willkommen   und   wurde gebraucht   in   Kinder-   und   Jugendheimen,   im   pflegerischen   Bereich,   in   der   Nachbarschaftshilfe.   Auch   in   unserem Territorium bildeten sich überall Ausschüsse der VOLKSSOLIDARITÄT. Bereits   im   Jahre   1950   konnte   der   damalige   Kreisausschuss,   der   für   die   Gebiete   Borna   und   Geithain   zuständig   war, über    eine    erfolgreiche    Arbeit    berichten.    Während    dieser    Zeit    hatte    die    VOLKSSOLIDARITÄT    aus    Spenden, Sammlungen,     Veranstaltungen,     Verkauf     von     Lotterien,     Plaketten,     Blumen,     Postkarten     und     aus     eigenen Einrichtungen   2.218.250,-   DM   eingenommen.   Diese   wurden   für Alte,   Kranke,   Heimkehrer   u.   a.   bedürftige   Personen verwendet.    Es    wurden    Lebensmittel,    Wäsche,    Kleidung,    Schuhe,    Möbel,    Hausrat    und    Brennstoffe    verteilt    und weitere   wirtschaftliche   und   soziale   Leistungen   erbracht.   Es   gab   damals   eine   Heimkehrerstube,   zehn   Nähstuben, eine    Schneiderwerkstatt,    zwei    Schusterstuben,    eine    Waschküche,    17    Wärmestuben,    22    Kindergärten    und    ein Kinderheim   für   20   Kinder.   1950   hatten   wir   647   Mitglieder,   die   eine   monatliche   Spende   leisteten   und   621   Volkshelfer. Mit   der   Gründung   der   DDR   und   der   Herausbildung   staatlicher   Strukturen   wurde   manches   von   dem,   was   in   der Nachkriegszeit      der      Volksinitiative      überlassen      war,      den      staatlichen      Institutionen      überantwortet.      Die VOLKSSOLIDARITÄT    fand    in    der    DDR    ab    Mitte    der    50er    Jahre    schließlich    auf    einem    besonderen    und    sehr wichtigen   Feld   reiche   Betätigung-   der   Rentnerbetreuung.   Die   Betreuung   Älterer   und   Hilfebedürftiger,   die   Mahlzeiten- und   Haus wirtschaftsdienste   sowie   ein   vielseitiges,   weitverbreitetes   Mitglieder-   und   Klubleben   bestimmten   seither   bis zum Ende der DDR das Profil der VOLKSSOLIDARITÄT.   Nach   der   Wende   musste   sich   der   Verein   neu   gründen   und   wurde   in   das   Vereinsregister   beim   Amtsgericht   Borna eingetragen.   Zu   diesem   Zeitpunkt   wusste   noch   niemand   so   richtig,   was   ein   "eingetragener   Verein"   überhaupt   ist   und wie   es   einmal   weitergehen   sollte.   Wir   schlossen   uns   dann   mit   dem   ehemaligen   Kreisverband   Geithain   zusammen, diese    Einheit    ist    bis    heute    bestehen    geblieben.    ln    den    ersten    Jahren    waren    wir    auf    der    Suche    nach    neuen Betätigungsfeldern.   Dabei   versuchten   wir   völlig   neue   Wege   zu   gehen,   weil   wir   nicht   nur   eine   Organisation   für   die "Alten"   sein   wollten.   Heute   wenden   wir   uns   als   gemeinnütziger   Verein   auf   der   Grundlage   unserer   Satzung   vor   allem der    Betreuung    hilfebedürftiger    Menschen    aller    Altersgruppen    zu,    wobei    die    Seniorenbetreuung    weiterhin    im Mittelpunkt    steht.    Wir    bieten    unsere    herkömmlichen    Dienste    wie    Pflege,    Hilfe    im    Haushalt,    Mahlzeitendienst, Hausnotruf   und   andere   Hilfen   an.   In   letzter   Zeit   hat   besonders   die   Nachfrage   für   das   Betreute   Wohnen   sehr zugenommen    und    es    existieren    in    unseren    sieben    Wohnanlagen    überall    lange    Wartelisten.    Auch    in    der Demenzbetreuung   haben   wir   einige   MitarbeiterInnen   eingesetzt,   welche   sich   besonders   Menschen   mit   diesem Krankheitsbild   zuwenden.   Neben   diesen   Aufgaben   sind   wir   seit   1992   anerkannter   freier   Träger   der   Jugendhilfe   und betreiben     in     unserem     Verantwortungsbereich     sieben     Kindertageseinrichtungen,     eine     sozialpädagogische Tagesgruppe   als   teilstationäre   Einrichtung   und   leisten   Hilfen   zur   Erziehung   für   Familien   mit   Kindern,   die   ihren Alltag nicht    alleine    bewältigen    können.    Die    VOLKSSOLIDARITÄT    verwirklicht    sich    im    Alltag    in    der    Einheit    von "Mitgliederverband - Sozialer Dienstleister - Sozialpolitischer Interessenvertreter".

    VOLKSSOLIDARITÄT- eine bewegte Geschichte

Geschichte unseres Maskottchens

60   Jahre   nach   der   Gründung   der   VOLKSSOLIDARITÄT   wurde   der   Gedanke   geboren   unserem   Kreisverband   ein eigenes   Maskottchen   zu   geben.   Dieses   sollte   die,   der   VOLKSSOLIDARITÄT   Borna,   eigene   enge   Verbindung   von "alt   und   jung"   zum   Ausdruck   bringen   und   die   Möglichkeit   bieten,   es   zu   allen   Gelegenheiten   nutzen   zu   können.   Ein entsprechender   Wettbewerb   wurde   im   Verein   ausgeschrieben   und   die   ersten   3   Plätze   jeweils   mit   einem   Preis ausgezeichnet.    Uns    erreichten    25    sehr    kreativ    und    liebevoll    gestaltete    Vorschläge.    Eine    Jury, bestehend    aus    acht    unparteiischen    Vertretern    der    einzelnen    Bereiche,    hatte    die    schwierige Aufgabe,   neben   zwei   weiteren   Plätzen,   den   Sieger   zu   ermitteln.   Dieser   war   die   Ortsgruppe Flößberg für

"Miteinander- Füreinander I Jung und Alt - Hand in Hand"

welcher   unsere   nun   den   Meisten   bekannte   Eule   und   den   kleinen   Spatz   zeigt. Die    Ortsgruppe    begründet    ihren    Vorschlag    so:    "Die    Eule    steht    für    die Weisheit   des   Alters,   der   kleine   Spatz   für   die   wissbegierige   Jugend   und   einer kann   dem   anderen   helfen."   Die   Jury   entschied   sich   für   diesen   Vorschlag   als künftiges   Maskottchen,   da   es   die   Aufgaben   der   VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband    Borna    e.    V.    besonders    treffend    verkörpert.    Inzwischen haben   die   beiden   Namen   erhalten   -   die   Eule   ist   "Vosi"   und   der   kleine Spatz   heißt   "Bo".   Vosi   und   Bo   haben   sich   bisher   sehr   gut   bewährt und sind überall dabei.
Mit   der   Gründung   der   VOLKSSOLIDARITÄT   am   24.   Oktober   1945   in   der von   den   Folgen   des   II.   Weltkrieges   schwer   geprüften   Stadt   Dresden   wurde ein    deutliches    Zeichen    von    Lebenswillen    und    menschlicher    Hoffnung gesetzt.    Gegen    Not    und    Verzweiflung    wurden    die    eigenen    Kräfte    zur hilfreichen    Tat    und    zum    ermutigenden    Beispiel.    Da    wurde    nicht    nach Herkunft,   Gesinnung   und   Konfession   gefragt;   wer   helfen   konnte   und   helfen wollte,      war      willkommen      und      wurde      gebraucht      in      Kinder-      und Jugendheimen,   im   pflegerischen   Bereich,   in   der   Nachbarschaftshilfe.   Auch in      unserem      Territorium      bildeten      sich      überall      Ausschüsse      der VOLKSSOLIDARITÄT. Bereits   im   Jahre   1950   konnte   der   damalige   Kreisausschuss,   der   für   die Gebiete   Borna   und   Geithain   zuständig   war,   über   eine   erfolgreiche   Arbeit berichten.    Während    dieser    Zeit    hatte    die    VOLKSSOLIDARITÄT    aus Spenden,   Sammlungen,   Veranstaltungen,   Verkauf   von   Lotterien,   Plaketten, Blumen,    Postkarten    und    aus    eigenen    Einrichtungen    2.218.250,-    DM eingenommen.   Diese   wurden   für   Alte,   Kranke,   Heimkehrer   u.   a.   bedürftige Personen   verwendet.   Es   wurden   Lebensmittel,   Wäsche,   Kleidung,   Schuhe, Möbel,   Hausrat   und   Brennstoffe   verteilt   und   weitere   wirtschaftliche   und soziale   Leistungen   erbracht.   Es   gab   damals   eine   Heimkehrerstube,   zehn Nähstuben,      eine      Schneiderwerkstatt,      zwei      Schusterstuben,      eine Waschküche,   17   Wärmestuben,   22   Kindergärten   und   ein   Kinderheim   für   20 Kinder.    1950    hatten    wir    647    Mitglieder,    die    eine    monatliche    Spende leisteten    und    621    Volkshelfer.    Mit    der    Gründung    der    DDR    und    der Herausbildung   staatlicher   Strukturen   wurde   manches   von   dem,   was   in   der Nachkriegszeit     der     Volksinitiative     überlassen     war,     den     staatlichen Institutionen   überantwortet.   Die   VOLKSSOLIDARITÄT   fand   in   der   DDR   ab Mitte   der   50er   Jahre   schließlich   auf   einem   besonderen   und   sehr   wichtigen Feld   reiche   Betätigung-   der   Rentnerbetreuung.   Die   Betreuung   Älterer   und Hilfebedürftiger,    die    Mahlzeiten-    und    Haus wirtschaftsdienste    sowie    ein vielseitiges,   weitverbreitetes   Mitglieder-   und   Klubleben   bestimmten   seither bis zum Ende der DDR das Profil der VOLKSSOLIDARITÄT.   Nach   der   Wende   musste   sich   der   Verein   neu   gründen   und   wurde   in   das Vereinsregister   beim   Amtsgericht   Borna   eingetragen.   Zu   diesem   Zeitpunkt wusste   noch   niemand   so   richtig,   was   ein   "eingetragener   Verein"   überhaupt ist   und   wie   es   einmal   weitergehen   sollte.   Wir   schlossen   uns   dann   mit   dem ehemaligen   Kreisverband   Geithain   zusammen,   diese   Einheit   ist   bis   heute bestehen   geblieben.   ln   den   ersten   Jahren   waren   wir   auf   der   Suche   nach neuen    Betätigungsfeldern.    Dabei    versuchten    wir    völlig    neue    Wege    zu gehen,   weil   wir   nicht   nur   eine   Organisation   für   die   "Alten"   sein   wollten. Heute    wenden    wir    uns    als    gemeinnütziger    Verein    auf    der    Grundlage unserer   Satzung   vor   allem   der   Betreuung   hilfebedürftiger   Menschen   aller Altersgruppen   zu,   wobei   die   Seniorenbetreuung   weiterhin   im   Mittelpunkt steht.    Wir    bieten    unsere    herkömmlichen    Dienste    wie    Pflege,    Hilfe    im Haushalt,   Mahlzeitendienst,   Hausnotruf   und   andere   Hilfen   an.   In   letzter   Zeit hat   besonders   die   Nachfrage   für   das   Betreute   Wohnen   sehr   zugenommen und     es     existieren     in     unseren     sieben     Wohnanlagen     überall     lange Wartelisten.      Auch      in      der      Demenzbetreuung      haben      wir      einige MitarbeiterInnen   eingesetzt,   welche   sich   besonders   Menschen   mit   diesem Krankheitsbild    zuwenden.    Neben    diesen    Aufgaben    sind    wir    seit    1992 anerkannter    freier    Träger    der    Jugendhilfe    und    betreiben    in    unserem Verantwortungsbereich          sieben          Kindertageseinrichtungen,          eine sozialpädagogische   Tagesgruppe   als   teilstationäre   Einrichtung   und   leisten Hilfen   zur   Erziehung   für   Familien   mit   Kindern,   die   ihren   Alltag   nicht   alleine bewältigen   können.   Die   VOLKSSOLIDARITÄT   verwirklicht   sich   im   Alltag   in der      Einheit      von      "Mitgliederverband      -      Sozialer      Dienstleister      - Sozialpolitischer Interessenvertreter".

    VOLKSSOLIDARITÄT- eine bewegte Geschichte

Geschichte unseres Maskottchens

60    Jahre    nach    der    Gründung    der    VOLKSSOLIDARITÄT    wurde    der Gedanke    geboren    unserem    Kreisverband    ein    eigenes    Maskottchen    zu geben.   Dieses   sollte   die,   der   VOLKSSOLIDARITÄT   Borna,   eigene   enge Verbindung   von   "alt   und   jung"   zum   Ausdruck   bringen   und   die   Möglichkeit bieten,   es   zu   allen   Gelegenheiten   nutzen   zu   können.   Ein   entsprechender Wettbewerb    wurde    im    Verein    ausgeschrieben    und    die    ersten    3    Plätze jeweils   mit   einem   Preis   ausgezeichnet.   Uns   erreichten   25   sehr   kreativ   und liebevoll      gestaltete      Vorschläge.      Eine      Jury,      bestehend      aus      acht unparteiischen    Vertretern    der    einzelnen    Bereiche,    hatte    die    schwierige Aufgabe,   neben   zwei   weiteren   Plätzen,   den   Sieger   zu   ermitteln.   Dieser   war die Ortsgruppe Flößberg für

"Miteinander- Füreinander

          

Jung und Alt - Hand in Hand"

welcher   unsere   nun   den   Meisten   bekannte   Eule   und   den kleinen    Spatz    zeigt.    Die    Ortsgruppe    begründet    ihren Vorschlag   so:   "Die   Eule   steht   für   die   Weisheit   des   Alters, der   kleine   Spatz   für   die   wissbegierige   Jugend und    einer    kann    dem    anderen    helfen."    Die Jury   entschied   sich   für   diesen   Vorschlag   als künftiges   Maskottchen,   da   es   die   Aufgaben der      VOLKSSOLIDARITÄT      Kreisverband Borna   e.   V.   besonders   treffend   verkörpert. Inzwischen    haben    die    beiden    Namen erhalten    -    die    Eule    ist    "Vosi"    und    der kleine   Spatz   heißt   "Bo".   Vosi   und   Bo haben    sich    bisher    sehr    gut    bewährt und sind überall dabei.
Menü