Erste-Hilfe-Kurs im Kindergarten

In unserer Einrichtung bilden wir Groß und Klein aus. Wir begleiten aktuell zwei Auszubildende in ihrer dualen Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Eine davon ist Sandra Metzner-Buschbeck. Sandra ist in ihrer Freizeit unter anderem aktiv in der Feuerwehr Wiederau und im DRK. Im Rahmen eines Gefühlsprojektes kam die Frage auf: „Kann man sich bei verschiedenen Gefühlen verletzen?“. Kurzerhand erarbeitete Sandra, die sich im ersten Ausbildungsjahr befindet, einen Erste-Hilfe-Kurs für die Kindergartenkinder und führte diesen Kurs mit den Kindern unserer Kita erfolgreich durch. Inhalte waren z. B. die Wundversorgung sowie die Absetzung eines Notrufes. Wie es sich nach einem abgeschlossenen Kurs gehört, übergab Sandra zum Ende jedem Kind eine Urkunde. Es ist schön zu erleben, welche Freude alle Beteiligten beim Lernen haben.

Mehr zu unserer Einrichtung erfahren Sie unter  www.volkssolidaritaet-borna.de

Das Team der Kita „Zwergenstübchen“ Wiederau, VOLKSSOLIDATRIÄT Kreisverband Borna e.V.

Bildung war nie abgesagt

Die Kindereinrichtungen der VOLKSSOLIDARITÄT KV Borna e.V. in der Pandemie
Seit nunmehr 15 Monaten hat sich das Leben, Wirken und Werken von pädagogischen Fachkräften sowie das Leben von Kita-Kindern und deren Familien stark verändert. Ein heute 2 ½ – jähriges Kind hat die Hälfte seines Lebens unter Corona-Bedingungen verbracht. Als Erwachsener kann man sich das kaum vorstellen. Hatte zu Beginn der Pandemie noch der Gesundheitsschutz Vorrang, um Kita-Schließungen zu rechtfertigen, wurden Kinder in Zeiten der Notbetreuung „wegorganisiert“, um die Kinderzahlen in den Einrichtungen zu senken. Inzwischen zeigt jedes dritte Kind psychische Auffälligkeiten (COPSY-Studie) und die Geduld der Eltern ist am Ende. Die Öffnungszeiten in den Kitas waren eingeschränkt, die Kinder wurden, seit Inkrafttreten der Bundesnotbremse an der Tür abgegeben, und was hinter der Tür passiert, war und ist vielen Eltern seit Monaten kaum noch bekannt. Zuckertütenfest, Abschlussfahrt, Lesenacht, Sommerfest, Weihnachtsbasar – abgesagt. Informationen zum Kita-Alltag gibt es bestenfalls per E-Mail und die persönlichen Gespräche mit den Erzieher*innen sind immer viel zu kurz. Der Elternrat ist seit Monaten nicht zusammengekommen und die Kita-Leitung nur noch telefonisch erreichbar. Liest man das, stellt sich für Außenstehende zurecht die Frage was die Kitas dann überhaupt noch leisten. Ein Blick hinter die Türen gibt erfreuliche Antworten. Die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen der VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V. ermöglichen den Kindern in Krippe, Kindergarten und Hort zu jeder Zeit und trotz erheblicher Einschränkungen frühkindliche Bildung, soziale Kontakte und Gemeinschaft. Sie schaffen ein Umfeld das Kinder brauchen, um gesund und glücklich aufzuwachsen – vor der Pandemie, in der Pandemie und nach der Pandemie! Kinder benötigen vor allem eine herzliche Begleitung, ein anregendes Lernumfeld, verlässliche Rituale und alle Zeit der Welt zum Spielen und Lernen. Corona hat uns gelehrt, wie systemrelevant Kitas sind!
Nun ist es endlich an der Zeit einen Blick in die Zukunft zu wagen und zuversichtlich zu altbewährtem zurückzukehren aber auch Neuerungen, wie z.B. die Nutzung digitaler Medien, beizubehalten. Die Kindertageseinrichtungen der VOLKSSOLIDARITÄT Borna e.V. bereiten sich vor – auf eine Rückkehr in die neue Normalität.

VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V.
Dörte Wiemer
Fachberaterin Kindertageseinrichtungen

DER LANGERSEHNTE FREITAG!

Endlich war Freitag! Nach zwei tollen Schulanfänger-Projektwochen voller Überraschungen waren wir sehr gespannt auf den krönenden Abschluss am Freitagabend. Punkt 18.00 Uhr trafen sich alle Vorschulkinder im Garten unserer Kita „Sonnenschein“. Zuerst wollten wir uns stärken. Es gab leckere Hotdogs mit Gurke und Röstzwiebeln und rote Limo. Plötzlich zogen Wolken auf und es regnete wie aus Eimern – ein richtiger Wolkenbruch. Zum Glück saßen wir geschützt unter den Pavillons. Die Hotdogs schmeckten super, aber der Regen hatte das Feuer in unserer Feuerschale total gelöscht. So war unsere Marshmallow-Rösterei buchstäblich ins Wasser gefallen.
Ein Eis tröstete uns aber schnell und weiter ging es. Die Vorschulkinder der Schmetterlinge und Füchse bekamen Zaubertaschenlampen ausgeteilt und gingen auf die Suche nach weißen Zetteln. Wie durch Magie erschienen auf dem Papier die Namen der Kinder, wenn sie angeleuchtet wurden. Das war fantastisch! Ruckzuck hatten alle Kinder ihre persönlichen Zettel gefunden. Diese unscheinbaren Namenszettel waren ein wichtiger Teil der nächsten Überraschung.
… Das waren die Eintrittskarten für die Kinovorstellung, die nun folgen sollte. Bei den Füchsen war alles vorbereitet – Kuschelkissen, Lümmelmatratzen, Popcorn, Limo und ein Beamer für die große Wand. Was für eine schöne Idee! Schnell fanden alle Kinder ihren Platz und schauten den Überraschungsfilm: „Die Konferenz der Tiere“ – der war richtig lustig! Unser Lachen schallte durch den ganzen Kindergarten! Der Film war aus und es gab Applaus, wie bei einer richtigen Filmpremiere.
Aber das war noch nicht alles. Schnell flitzten wir in die Garderobe, zogen uns warm an und holten unsere eigenen Taschenlampen aus den Rucksäcken. Auf zur Wanderung durch das nächtliche Pegau! Gut, es war noch nicht ganz dunkel. Aber in der Anlage in die Baumkronen und Büsche zu funkeln, das war schon etwas gruselig. Alle blieben dicht beisammen und so kamen wir ca. 21.30 Uhr am Springbrunnen vorbei. Wie auf Bestellung sprühten die Wasserfontänen. Jetzt war es fast dunkel und im Licht der Taschenlampen sah es wunderschön aus!
Aber unsere gemeinsame Zeit war fast vorbei, wir mussten zurück. Die Wolken wurden immer dunkler und es fing wieder an zu regnen. Jetzt aber flink zum Kindergarten, auch der schönste Abend geht einmal zu Ende, leider.
Trotz Regenguss und schwarzer Wolken – das war ein aufregender und echt gelungener Überraschungsfreitag!

Die Vorschulkinder und Erzieherinnen der Kita „Sonnenschein“ Pegau
VOLKSSOLIDARITÄT Borna e. V.

Erste Erfahrungen unserer Azubis in der „Neuen Ausbildung“

Vor nun inzwischen schon wieder 8 Monaten, starteten 5 Auszubildende in den beiden Sozialstationen Borna und Pegau bei der VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V. ihre Pflege-Ausbildung. Dieser neue Ausbildungsjahrgang hat damit als Erster die „Generalistische Ausbildung“ begonnen. Das ist nicht nur für die Auszubildenden Neuland, sondern auch für alle an der Ausbildung beteiligten, wie für uns als Ausbildungsbetrieb, für die Kooperationspartner und die Schule. Die Ausbildung hat zum Ziel, ein viel breiteres Spektrum der Pflege kennenzulernen. Während der dreijährigen Ausbildung sind die Azubis nicht mehr, wie bisher, hauptsächlich in ihrem Ausbildungsbetrieb, sondern lernen im Rahmen von umfangreichen Praktika die Langzeitpflege im ambulanten Pflegedienst, die stationäre Akut- und Langzeitpflege im Pflegeheim, die Akutpflege im Krankenhaus sowie die pädiatrische Versorgung kennen. Außerdem stehen noch einige Stunden zur freien Verfügung, in denen sich der Azubi im 3. Ausbildungsjahr noch ganz individuelle Praktika im Rahmen der Pflege aussuchen kann. Bei all den zahlreichen Praktika stehen den Auszubildenden an den jeweiligen Ausbildungsorten erfahrene Praxisanleiter zur Seite. Die Kooperation aller Praxisanbieter funktioniert sehr gut. Jeder profitiert von der Spezialisierung des Anderen und kann den Azubis bestmöglich die pflegerische Versorgung im jeweiligen Bereich vermitteln. Unsere Auszubildenden haben in den ersten Monaten unseren ambulanten Pflegedienst als ihren Ausbildungsbetrieb kennengelernt. Inzwischen ist auch das erste längere Praktikum im Klinikum Borna der SANA Kliniken Leipziger Land absolviert und die Azubis sind sich einig, es ist super interessant, man lernt sehr viel und ist gespannt, was es noch für weitere Pflegebereiche gibt. Beim Kennenlernen dieser völlig verschiedenen Pflegeansätze eröffnet sich der Wunsch für den späteren Arbeitsplatz in einem Pflegedienst, in einem Pflegeheim, in einem Krankenhaus oder weiteren pflegerischen Einsatzstellen. Durch diese umfassende Ausbildung, sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältiger als bisher. Eine besondere Herausforderung ist zusätzlich die bereits seit 1 Jahr herrschende Corona-Situation. Diese erfordert äußerste Disziplin, Umsicht und Rücksichtnahme. Oft konnte der theoretische Unterricht der Berufsschule nur online stattfinden. Nur durch fleißiges Lernen, Selbststudium und hohe Auffassungsgabe im Praktikum an der Seite der erfahrenen KollegInnen erlernen die Azubis die wichtigen Grundlagen des Pflegeberufes in seiner Vielfalt. Durch die Corona Krise beweist sich einmal mehr, wie wichtig der Pflegeberuf ist. Gerade in diesem Ausbildungsjahr erfahren die Azubis, dass ihre Arbeit zum Wohlbefinden der Menschen beiträgt. 

Grit Donner                                                                                                                                                    

Bereichsleiterin Soziale Dienste

Spielflächen im Außenbereich neu gestaltet

Bis September 2020 wurde unsere Kita im Innenbereich umfangreich saniert, aus- und umgebaut. Im Oktober haben wir mit allen Kindern die neuen Räume unserer Kita bezogen. Mit der erweiterten Platzkapazität von 28 auf 46 Kita-Plätze planten wir auch ein paar Änderungen im Außenbereich. Es entstanden vor dem Gebäude zusätzliche Parkplätze sowie ein Behindertenparkplatz. Die Stadt Pegau stimmte einer Erweiterung unseres Gartens um ca. 150 qm zu und ließ in diesem Zuge einen großen Teil des Gartenzauns erneuern. Eine neue Spielburg für die Krippenkinder wurde angeschafft und das in die Jahre gekommene Klettergerüst für die Großen ersetzt. Im April hat dann auch das Wetter mitgespielt und alle Spielgeräte wurden an ihrem dafür vorgesehenen Platz montiert. Anfang Mai „eröffneten“ wir gemeinsam mit den Kindern unsere neuen Spielflächen. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Stadt Pegau sowie an unseren Hausmeister Andreas, der zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite stand und diese Projekte begleitete. Die Erweiterung und Sanierung im Innen- und Außenbereich wurden im Rahmen des zweiten Bauabschnitts über die Förderprogramme Fachförderung „Kita Bau“ und VwV Invest – „Brücken in die Zukunft“ gefördert.

Aktuell sind im „Zwergenstübchen“ noch Plätze im Kindergarten- und Krippenbereich zu vergeben. Interessierte Eltern können sich gerne per Email sowie telefonisch melden.

Das Team der Kita „Zwergenstübchen“ Wiederau

Schubiduba-Treffen: Schulkind bist du bald

Endlich wird das Wetter wieder etwas besser und es ist nicht mehr so kalt. Da können wir Vorschulkinder auch noch etwas länger im Garten bleiben. Ideen, was man da so machen kann, haben wir genug: „Sportliche Wettkämpfe“ z. B. nach dem Motto: „Schneller, Höher, Weiter“. Oder „Wir entdecken die Welt“ so wie letztens: Alle krabbeln auf allen Vieren durch den Kies auf der Suche nach den schönsten Kieselsteinen. Wir legen sie ins Wasser und schauen wie der ganze Schmutz sich löst. Nun kurz trocknen lassen und Wow! … Unter der Lupe sehen die Steine so toll aus. Selbst der Dreck, sehr interessant. Marie hat sogar eine „Klaue vom Drachen“ in ihrem Stein erkannt. Toll!

Aber wir können uns auch selber „unter die Lupe nehmen“. Unsere Haut und auch die Augen sehen unter der Lupe so ganz anders aus. Mal schauen, wie die Erzieherinnen unter der Lupe aussehen 🙂

Die Vorschulkinder und Erzieherinnen der

Kita „Sonnenschein“ Pegau

Sozialpädagogische Familienhilfe in Zeiten von Corona

Zunächst einmal ist zu sagen, dass Corona die Arbeit im regelmäßigen persönlichen Kontakt mit den Familien zwar deutlich erschwert, jedoch nicht unmöglich gemacht hat. Persönliche Kontakte finden nach wie vor unter Einhaltung der allgemein gültigen Hygieneregeln statt. Die VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V. stellt seinen Mitarbeiter*innen die entsprechenden Arbeitsschutzmittel zum Beispiel Masken, Desinfektionsmittel, Handschuhe und Plastiküberschuhe zur Verfügung, um das Ansteckungsrisiko während des Kontakts so gering wie möglich zu halten und den Schutz der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten. Zudem besteht für die Mitarbeiter die Möglichkeit sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. In der Praxis kommt es hierbei oft auf die Kreativität der Mitarbeiter*innen an, sich den Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Konkret bedeutet dies, dass die Kontakte in den Familien nach Möglichkeit in gut durchgelüfteten Räumen stattfinden, in denen der Mindestabstand gewährleistet werden kann. Wo dies nicht möglich ist, werden die Kontakte nach draußen verlegt. Ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen Luft schafft mitunter auch ein wenig Abstand zu den Problemen im häuslichen Umfeld und kann eine gute Grundlage für einen Gesprächskontakt bieten. Doch nicht immer spielt das Wetter mit und manche Themen gehören einfach nicht nach draußen. Für diese Fälle gibt es in Borna und in Geithain die Möglichkeit, in die Räumlichkeiten der VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V. auszuweichen.

Dank der digitalen Vernetzung kann weiterhin ein regelmäßiger Austausch mit Ämtern und Behörden erfolgen, da sie einen wichtigen Bestandteil der Arbeit im Bereich der Hilfen zur Erziehung darstellt. Im Rahmen von regelmäßigen Hilfeplangesprächen zwischen den Familien, den Familienhelferinnen und dem Jugendamt werden die Erfolge und Ziele der Hilfen in regelmäßigen Abständen evaluiert und neu ausgelotet.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der sozialpädagogischen Arbeit ist die regelmäßige Besprechung im kollegialen Team. Auch hier wird mittlerweile auf die Nutzung digitaler Medien zurückgegriffen, um direkte persönliche Kontakte unter den Mitarbeiter*innen einzuschränken.

Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie damit umgegangen wird, wenn sich eine Familie in Quarantäne begeben muss. Besonders dann, wenn ein sogenannter Schutzauftrag für die Sozialpädagoginnen aufgrund drohender Kindeswohlgefährdung vorliegt und enge Kontakte zu den Familien unerlässlich sind, wird dies mitunter zum Problem. Besonders hier ist das regelmäßige Kontakthalten durch Videotelefonate das Mittel zum Zweck, um sicherzustellen, dass es den Kindern gut geht und die Familien zurechtkommen.

Wie lange die Kontakte unter den besonderen Umständen andauern werden weiß noch niemand. Fest steht jedoch, dass sich für die Probleme in den Familien nicht einfach ein „Lockdown“ verhängen lässt. Daher kommt es besonders jetzt darauf an, Familien, die ohnehin schon durch persönliche Krisen belastet sind, in Zeiten einer globalen Krise zu begleiten und zu unterstützen.

Jan Strobel
Mitarbeiter Hilfen zur Erziehung
VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V.

Ein Frühlingsgruß vom Osterhasen

Am „Ostermittwoch“ sowie am „Gründonnerstag“ machte „Meister Lampe“ eine Stippvisite in den beiden Betreuten Wohnanlagen „Pawlowstraße“ und „Dinterplatz“. Es herrschte große Freude als er mit seinen fleißigen Helfern an den Wohnungstüren stand und kleine liebevoll verpackte Osterpräsente, die teils vom Gewerbeverband gesponsert wurden, verteilte. Diese nette Geste wurde von den Bewohnern dankbar angenommen und die Freude war riesig, nun endlich dem Osterhasen einmal persönlich begegnet zu sein.

Mario König
Ansprechpartner Servicebüro
VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V.

Trotz Online-Unterricht und Homeschooling ist der Einsatz der Schulbegleiter*innen gefragt

In Zeiten von Kita-Schließungen, Wechselunterricht und „Homeschooling“, müssen Eltern auf einmal nicht mehr nur Eltern, sondern plötzlich auch Lehrer*innen und Erzieher*innen sein. Besonders das Lernen zuhause birgt bei vielen Familien immer wieder reichlich Konfliktpotential. Lern- bzw. Wochenpläne müssen eingehalten werden, Schulaufgaben auf der Online-Plattform „Lernsax“ müssen ausgedruckt, bearbeitet und wieder hochgeladen werden und darüber hinaus wird von den Schülern die Teilnahme an regelmäßigen Online-Klassenkonferenzen via Videotelefonie verlangt. Viele Eltern geraten dabei nicht selten an ihre Grenzen.

Wer nun glaubt, dass mit den Schulschließungen auch die Tätigkeit der Schulbegleiter*innen aussetzt, der irrt. Diesen kommt nämlich gerade jetzt eine entscheidende Rolle zu. Ihre Aufgabe ist es, die von ihnen betreuten Schüler*innen auch während der Schulschließungen bei der Bearbeitung ihrer Aufgaben zu unterstützen. Auf Grund ihres besonderen Entwicklungsstandes brauchen gerade diese Kinder eine engmaschige Begleitung mit einer täglichen Struktur zur schulischen Arbeit.  Manchmal fehlt es den Familien an den technischen Mitteln, um auf die Online-Portale der Schulen zuzugreifen oder die dort hochgeladenen Aufgabenblätter auszudrucken. Auch hierbei erfahren sie von unseren Fachkräften aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung tatkräftige Hilfe. Auch die Schulen haben sich auf die besonderen Umstände eingestellt und Räumlichkeiten für die Einzelkontakte zwischen Schüler*innen und Schulbegleiter*innen zur Verfügung gestellt. Die Erfahrung der Praxis zeigt, dass die Angebote der Schulbegleitung und Sozialpädagogischen Familienhilfe von den Familien gerne in Anspruch genommen werden und deutlich zu deren Entlastung beitragen.

Sich selbst schützen heißt auch andere schützen! Der Schutz der Mitarbeiter*innen ist wichtig.

Ein unverzichtbarer Begleiter im Alltag der Schulbegleiter*innen ist und bleibt vorerst die FFP 2 Maske. Die VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V. stellt seinen Mitarbeiter*innen die entsprechenden Arbeitsschutzmittel zum Beispiel Masken und Desinfektionsmittel zur Verfügung, um das Ansteckungsrisiko während des Kontakts so gering wie möglich zu halten und den Schutz der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten. Zudem besteht für die Mitarbeiter die Möglichkeit sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Wie lange die Kontakte unter den besonderen Umständen andauern werden weiß noch niemand.

Jan Strobel

Mitarbeiter Hilfen zur Erziehung
VOLKSSOLIDARITÄT Kreisverband Borna e.V.

VOLKSSOLIDARITÄT fordert zum Weltfrauentag Gleichstellung in allen Bereichen

In einer Videobotschaft anlässlich des heutigen Weltfrauentages dankt Susanna Karawanskij allen Frauen und fordert Gleichstellung in allen Bereichen.

Die Grußbotschaft unserer Präsidentin finden Sie hier:

https://youtu.be/wUZRIuH506E.

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