Seit dem Frühling begann in unserer Kita eine besondere Zeit: Der Schnee schmilzt und darunter kommt viel Müll zum Vorschein, der unsere Umwelt belastet. Diese Beobachtung hat die Kinder dazu motiviert, aktiv zu werden – unser Müllprojekt ist entstanden.
Gemeinsam haben wir besprochen, welche Müllarten es gibt und dass es für jede Art die passende Tonne gibt. Die Kinder lernten auch, was passiert, wenn die Mülltonnen voll sind: Die Müllabfuhr holt den Abfall ab und bringt ihn zur Deponie. Um das Gelernte anschaulich zu machen, haben wir in unserer Eingangshalle eine eigene „Mülldeponie“ errichtet. Dort konnten die Kinder Müll sortieren, zuordnen und spielerisch üben, wie richtige Mülltrennung funktioniert.
Besonders wichtig war uns die Frage, warum Müll nicht einfach in die Umwelt geworfen werden darf. Wir haben darüber gesprochen, dass Müll Tieren schaden kann, unsere Nahrung belastet und giftige Stoffe in die Natur gelangen können.
Neben dem Lernen wurde auch kreativ gearbeitet: Aus recycelten Materialien bastelten die Kinder beispielsweise einen Leuchtturm und gestalteten Frühlingsbilder auf alten Tapetenrollen. So erfuhren sie, dass man viele Dinge wiederverwenden kann.
Als kleine Aufgabe für zuhause bekamen die Kinder ein Mülltagebuch. Darin hielten sie fest, wie oft Müll korrekt in die Tonne geworfen wurde. So konnten sie auch im Alltag bewusst auf den Umgang mit Abfall achten.
Das Müllprojekt geht weiter, denn wir haben noch viele Ideen, die wir gemeinsam mit den Kindern umsetzen möchten.





